Eine Holocaust-Überlebende erzählt von der Hölle
Mit sechs Jahren sah Tova Gutstein zum ersten Mal, wie Nazis unweit ihres Wohnzimmerfensters eine Gruppe Männer erschossen. Aufgereiht an einer Wand, einer nach dem anderen – nur, weil sie Juden waren. Ihr Zuhause in Warschau lag nur ein paar Meter vom Umschlagplatz der deutschen Truppen entfernt, wo Hunderttausende Juden ermordet oder in Vernichtungslager deportiert wurden.
Eines der vielen schrecklichen Bilder, die die heute 90-Jährige im Gedächtnis hat, seit Jahrzehnten s
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